Buchrezension Schwanenfeuer

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Titel: Der Fluch der sechs Prinzessinnen – Schwanenfeuer
Autor: Regina Meissner
Verlag: Sternensand Verlag
Preis: 12,95€
Einbandart: Paperback
Seiten: 354
Bandnummer: 1
Erscheinungsdatum: 01.10.2017
ISBN13: 978-3-906829-45-6
Altersempfehlung: 12 Jahre


Inhalt: Am Tag ein Schwan, in der Nacht ein Mensch, gefangen an einem einsamen See mitten im Wald. Das ist das Schicksal der verwunschenen Prinzessin Estelle. Es erscheint ihr aussichtslos, den Fluch zu brechen. Der Sinn der rätselhaften Worte auf einem geheimnisvollen Pergament, das der einzige Schlüssel ist, bleibt ihr verborgen. Erst als der junge Jäger Ayden am Schwanensee auftaucht, erhält sie neue Hoffnung. Womöglich gelingt es mit seiner Hilfe, das Rätsel zu lösen und den Weg zu beschreiten, der Estelles Dasein als Schwanenprinzessin beenden könnte? Doch was wird dann aus ihren Schwestern, die ebenfalls von einem Fluch befallen zu sein scheinen?

Meinung: Ich beginne mit dem Cover, welches ein Traum ist; vielleicht war dieses Buch ein echter Coverkauf. Gestaltet wurde es von Alexander Kopainski, den wir von einigen Werkenn bereits kennen.
Nun aber zum Inhalt. Die Geschichte kommt direkt auf den Punkt. Der Leser wird direkt an den Schwanensee geworfen und beobachtet die erste Szene. Durch dieses reinwerfen in die Geschichte bekommt diese etwas geheimnisvolles, da man die Welt nicht zu einhundert Prozent versteht und miträtselt, was passiert ist und was passieren wird. Diese Geheimnisse werden dann Stück für Stück aufgedeckt, immer in kleinen Häppchen, damit man auch am Buch dranbleibt. Das gefiel mir sehr gut, zumal auch immer wieder kleine Hindernisse eingebaut wurden, die es zu überwinden galt; auch, wenn diese nicht immer nötig waren.

Die gesamte Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt, was ich persönlich sehr liebe. Und es gibt Geschichten, die ich gerne in der dritten Person erzählt bekomme, diese war eine davon. Es fiel mir gar nicht auf und ich konnte nur so durch die Seiten fliegen.
Was dieses Buch zu etwas Besonderem gemacht hat, waren die Zeichnungen von Meli, die Prinzessin und Jäger darstellten. Auch die Kapitelgestaltung ist sehr gut gelungen.

Da dieses Buch der erste Band einer Reihe ist, blieb das Ende relativ offen, denn in den folgenden Bänden geht es um Estelles Schwestern, die ihren Fluch brechen müssen.
Die Idee finde ich großartig, denn es gibt so viele Märchenadaptionen, jedoch vermehrt von bekannteren Werken. Eine Adaption der Schwanenprinzessin habe ich – bis jetzt – noch nie gesehen.

Trotz der paar Rechtschreibfehler fand ich dieses Buch sehr gelungen. Ich habe es unheimlich gerne gelesen und freue mich auf die nächsten Bände, die ebenfalls eine Märchenneuerzählung sind. 4/5 Sterne.


Quelle

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