Titel: Lovely Curse – Botin des Schicksals
Autor: Kira Licht
Verlag: Ravensburger Verlag
Preis: 14,99-€
Einbandart: Klappenbroschur
Seiten: 448
Erscheinungsdatum: 01.04.2020
ISBN 13: 978-3-473-58557-1
Altersempfehlung: ab 14
Band 2 der Lovely Curse – Reihe
Inhalt: Aria ist verzweifelt: Als Todesbotin ist sie für das nahende Ende der Welt verantwortlich. Zudem ist ihre beste Freundin entführt worden und sie wissen noch immer nicht, wer der vierte Todesbote sein könnte. Denn sobald er auftaucht, bricht die Apokalypse endgültig aus. Aria sucht Trost bei Simon – wenngleich sie auch Dean nicht vergessen kann. Doch angesichts des Weltuntergangs bedeuten Gefühle und Schwäche den Tod …
Meinung: Bereits nach Beenden des ersten Bandes habe ich mir diesen hier herbeigesehnt. Nach einer Lesung aus diesem Buch war es dann ganz um mich geschehen. Und können wir einen Moment innehalten und dieses wunderschöne Cover bewundern?!
Ich fand es gut, dass zu Beginn noch einmal kurz angerissen wurde, was am Ende des ersten Bandes passiert ist, sodass man wieder in die Geschichte reinfindet.
Die Geschichte beginnt langsam und spiegelt die Situation von Littlecreek und Arias Stimmung wider. Dabei fehlte mir leider auch der Witz aus dem ersten Teil.
Aria fand ich nach wie vor toll. Sie versucht sich nicht unterkriegen zu lassen und recherchiert, was das Zeug hält, um mehr über die Apokalypse herauszufinden. Dabei versucht sie auch, sich in ihrer Rolle als Reiterin zurechtzufinden, was ihr nicht immer gelingt.
Hilfe bekommt sie in erster Linie von Noemi, die im ersten Band eine enorme Entwicklung durchgemacht hat. In diesem Band schlich sie sich von Seite zu Seite immer mehr in mein Herz und wurde zu einem meiner Lieblingscharaktere. Obwohl ihre Entwicklung erstmal zum Stillstand kommt, überrascht sie uns im späteren Verlauf umso mehr.
Nachdem Dean wieder aufgetaucht ist, ging es steil nach oben. Der Witz kehrte zurück und besonders haben mir seine und Noemis Schlagabtäusche gefallen. Hier ist er es, der eine große Entwicklung durchmacht.
Zuletzt muss ich sagen, dass ich Simon im ersten Band überhaupt nicht einschätzen konnte. Er wirkte zu perfekt, als dass er echt sein konnte. Und meine Vermutung bestätigte sich im letzten Drittel des Buches. Allerdings gehe ich an dieser Stelle nicht näher darauf ein, um jedweilige Spoiler zu vermeiden. Dennoch habe ich ihn am Ende etwas mehr leiden können, als vorher.
Der Showdown und der Plottwist am Ende des Buches hat mich umgehauen. Neben Tammy gibt es nämlich noch mehr Engel, die auf jeden Reiter aufpassen. Und diese Tatsache habe ich geliebt. Es kam so unerwartet!
Obwohl das Buch am Anfang relativ langsam gestartet ist, habe ich es nur schwer aus der Hand legen können. Nach jeder Seite wollte ich wissen, wie es nun weiter geht und was als nächstes passieren könnte. Das Einzige, was mich ein wenig gestört hat, war die Kapitellänge. Für mein Empfinden waren sie teilweise zu lang.
Insgesamt war das Buch jedoch ein wundervoller Pageturner, der immer wieder unerwartete Wendungen bereithielt und einen tollen Showdown gezeigt hat, der mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Das Ende war etwas offener, wodurch die ein oder andere Frage noch ungeklärt blieb. Dennoch ein würdiger 2. Band, dem ich gute 4,5/5 Sternen geben möchte.
An dieser Stelle möchte ich dem Ravensburger Verlag für das Rezensionsexemplar danken.
