Buchrezension Perfectly Broken

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Titel: Perfectly Broken
Autor: Sarah Stankewitz
Verlag: Forever Verlag (Ullstein)
Preis: 12,99 € [D], 13,40  [A]
Einband: Klappenbroschur
Seiten: 246
Erscheinungsdatum: Juli 2019
ISBN 13: 978-3-95818-398-8
Altersempfehlung: ab 14


Inhalt: Sie hat mit ihrer großen Liebe auch sich selbst verloren. Doch dann hört sie seine Stimme, seine Musik. Sie hat ihn noch nie gesehen, trotzdem berührt er sie tief in ihrem Herzen. Kann sie sich erlauben, ein zweites Mal zu lieben?

Als Brooklyn Manchester verlässt, will sie nur eines: mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit abschließen und den Tod ihrer großen Liebe verarbeiten. Die neue Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar darüber hinweg, dass ihr Apartment durch eine Tür mit dem Schlafzimmer ihres Nachbarn Chase verbunden ist. Immer wieder dringen Geräusche und Gesprächsfetzen durch die verschlossene Tür, und Brooklyn erfährt viel über Chase. Sie fühlt sich von dem Fremden, dem sie noch kein einziges Mal begegnet ist, auf unerklärliche Weise angezogen. Als Chase dann beginnt, ihr Nachrichten zu schreiben und ihr auf dem Klavier ihr Lieblingsstück vorzuspielen, gerät Brooklyn in einen Strudel aus widersprüchlichen Gefühlen: In ihr kämpft die Anziehung zu einem Fremden mit ihrem eigenen Widerstand. Denn sie hatte ihr Herz für immer einem anderen versprochen …

Meinung: Aufgrund des Klappentextes habe ich eine Geschichte erwartet, in der es mehr um Musik geht, doch dem ist leider nicht so. Wir lernen zu Beginn Brooklyn kennen, die einen schweren Verlust erleidet. Um ihren Dämonen zu entfliehen, zieht sie in eine andere Stadt und lernt ziemlich schnell ihren Nachbarn kennen.
Mich hat Brooklyn sehr nachdenklich gestimmt, denn ich wüsste nicht, wie ich in ihrer Situation handeln würde, dennoch hat mich ihr handeln und ihre Zurückhaltung im späteren Verlauf der Geschichte gestört.

Gefallen hat mir sehr, dass hin und wieder auch mal Chase zu Wort kam, damit wir seine Gedanken hören konnten. Jedoch haben mir manche Gedankengänge – von beiden – nicht unbedingt gefallen. Leider hatte ich das Gefühl, dass sich die Lovestory zwischen den beiden viel zu schnell entwickelt hat. Es wirkte überstürzt und teilweise einfach etwas plump. Die Charakterentwicklung war sehr schwach, in beiden Fällen. Auch toll fand ich das Setting von London. Da ich öfter schon dort war, konnte ich mich richtig dort hin träumen

Während des Lesens, grade am Anfang, hatte ich eine Mischung aus dem Film „SMS für dich“ und „Love to Share“ vor Augen, was überhaupt nicht schlecht ist, da ich beides sehr toll finde. Nur leider muss ich sagen, dass mich das Buch ca. ab der Hälfte gelangweilt und genervt hat, weil die Geschichte sich nur noch im Kreis gedreht hat und gegen Ende ein Tick zu viel Drama verwoben worden ist, was nicht unbedingt hätte sein müssen.

Das Buch war mein erstes von der Autorin. Ihr Schreibstil und die Erzählweise haben mir ganz gut gefallen. Durch den leichten Stil kam man gut durch das Buch durch, obwohl es einen dunklen Unterton hat.
Da ich mit ganz anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin, war ich überrascht über den Verlauf der Geschichte, doch wo ich anfangs noch dachte, dass das Buch etwas Besonderes ist, stellte sich schnell heraus, dass doch viele Klischees bedient wurden. Insgesamt bekommt das Buch von mir 3/5 Sternen.


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